Das mit den Booten ist aber doch ne reine Mutmaßung. Und wenn ich nur alle 20 Jahre (und ich vermute, eher noch seltener) ein neues brauche, dann kann ich doch auch meinen Arsch zum Bootsbauer bewegen. Auf Island hat ja auch jeder Hausherr einmal pro Jahr seinen Arsch zum Allthing bewegt.
Als ich mich das letzte Mal damit auseinandersetzte, war Landmangel nur eine von mehreren Theorien zu den Ursachen der Wikingerzüge und alles andere, als ein unumstößlicher Fakt.
Schade, dass da nur Prozentzahlen für die Landmasse und nicht für die Bevölkerungsverteilung gegeben werden. Das kann ja auch bedeuten, dass es wenige mit viel Land gab und viele mit wenig Land, das gerade so für die Subsistenzwirtschaft reichte.
Ende des 12. Jahrhundert sind wir halt auch im Hochmittelalter. Für Dänemark konnte ich es nicht herausfinden, aber in Norwegen gab es nie eine Feudalherrschaft und in Schweden auch nicht so richtig. Sagt Harl etwas dazu, in welchem Verhältnis (adelige) Landbesitzer und Bewirtschaftende zu dieser Zeit standen?
P.S. Admin? Threadabtrennung?